
Gut gehauene Steine
schließen sich
ohne Mörtel
aneinander.
Marcus Tullius Cicero


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E h r l i c h k e i t ...
Was zählt in uns’rer schlechten Zeit,
ist sicher nicht die Ehrlichkeit.
Sagst Du die Meinung und bist offen,
sind die Menschen meist betroffen.
Sie können Wahrheit nicht vertragen,
belügen sich an vielen Tagen.
Sind Sie dann mal ganz alleine,
merken Sie die kurzen Beine.
Schlecht steht das Gewissen da,
nur weil der and're ehrlich war.
Und weil man's nicht vertragen kann,
hängt man „DIR“ die Lügen an.
Was für mich zählt, ist Ehrlichkeit,
und nicht diese Verlogenheit.
Ich mag es, wenn man Wahrheit spricht,
es sollte sein eines jeden Pflicht.
Internetfundstück
26.01.2012, 18.21 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Schmetterlingslied ...
|
| Heinrich Seidel, (1842 - 1906) |
23.01.2012, 11.45 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Heinrich Seidel
Enttäuschung ...
Hätt' es nimmer gedacht, daß ein Strom so heiß, im Winter würd' zu starrem Eis! Daß ein Ringlein von Gold so den Finger schmückt, wie 'n Mühlstein schwer auf die Seele drückt. Daß nach prangendem Tag so stürmisch die Nacht, so krank das Herz! Hätt's nimmer gedacht! |
| Karl Siebel, (1836 - 1868) |
22.01.2012, 11.55 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
T r ö s t e n ...


22.01.2012, 11.51 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Aphorismen
Denken - Fühlen ...


16.01.2012, 16.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aphorismen
Überlass es der Zeit ...
Erscheint dir etwas unerhört,
bist du tiefsten Herzens empört,
bäume nicht auf, versuchs nicht mit Streit,
berühr es nicht, überlass es der Zeit.
Am ersten Tage wirst du feige dich schelten,
am zweiten läßt Du Dein Schweigen schon gelten,
am dritten hast Du's überwunden;
alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.
Theodor Fontane (1819-1898)
16.01.2012, 16.31 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Theodor Fontane
Enttäuschung ...
Hätt' es nimmer gedacht, daß ein Strom, so heiß, im Winter würd' zu starrem Eis! Daß ein Ringlein von Gold, so den Finger schmückt, Wie 'n Mühlstein schwer auf die Seele drückt. Daß nach prangendem Tag so stürmisch die Nacht, so krank das Herz! - hätt's nimmer gedacht! |
| Karl Siebel, (1836 - 1868) |
15.01.2012, 18.15 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Bindung ...

15.01.2012, 18.02 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Postkarten
Suchender Hund ...
Scheu irrt ein Hund von Tür zu Tür –, |
| Hermione von Preuschen, (1854 - 1918), deutsche Dichterin |
13.01.2012, 17.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
W o r t e ...


09.01.2012, 17.46 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Ohne Worte ...
NiCHTS TUT SO WEH WiE
JEMANDEN ZU VERMiSSEN
DEN MAN LiEBT;
JEMANDEN ZU
⇓⇓
LiEBEN DER EiNEN
ZERSTÖRT ; & ETWAS
ZU HASSEN WAS MAN BRAUCHT !
08.01.2012, 17.49 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Postkarten
Zukunft
Victor Hugo
07.01.2012, 18.25 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:
Zu spät ...
|
Detlev von Liliencron, (1844 - 1909) |
04.01.2012, 11.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Einwand ...
Es hängt von Dir selbst ab,
ob Du das neue Jahr
als Bremse oder als Motor
benutzen willst.
Henry Ford
01.01.2012, 13.40 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
W E N N ...
31.12.2011, 18.30 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ernst Ferstl
Ein Jahr verabschiedet sich ...
doch nicht, ohne uns ein wertvolles Geschenk zu hinterlassen:
Es ist ein kleines Päckchen,
gefüllt mit Eindrücken und Bildern, die uns bewegen.
Begegnungen, die unsere Seele berührt,
und Worten, die uns getröstet und gestärkt haben.
Ein Päckchen, gefüllt mit Erinnerungen an Momente,
in denen wir gelacht oder geweint,
genossen, getrauert, gehofft und gewagt haben.
Eben ein Päckchen voller Leben.
Ob wir dieses Geschenk
in einer dunklen Schublade mit der Zeit vergessen
oder es wie einen Schatz in uns tragen,
liegt einzig an uns selbst.
Ein glückliches neues Jahr 2012 wünsch ich allen!!
31.12.2011, 14.59 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:
Sehnsucht nach Dir ...
Ich
... spürte nie Deine Lippen!
... spürte nie Deine Hände auf mir!
... spürte nie Deine sanften Berührungen!
... spürte nie Deine Wärme auf mir!
... spürte nie Deine Blicke auf mir!
Und doch ... fehlst Du mir!
... vermisse ich Dich!
... gehst Du mir nicht aus dem Kopf!
... spüre ich eine Nähe zu Dir,
die ich lange nicht mehr empfand!
und würde am liebsten
den ganzen Tag bei Dir sein.
Anonymus
30.12.2011, 14.45 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Weihnachtslegende ...
Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil’ge Kind erschien,
fing’s an, im Winterwald zu blüh’n.
Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum -
"Schenk’ Äpfel süß, schenk’ Äpfel zart,
schenk’ Äpfel mir von aller Art!"
Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet’s Äpfel ringsumher;
Christkindleins Taschen wurden schwer.
Die süßen Früchte alle nahm’s,
und also zu den Menschen kam’s.
Nun, holde Mäulchen, kommt verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!
Ernst von Wildenbruch (1845 – 1909)
26.12.2011, 14.04 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Weihnachten
FROHE WEIHNACHTEN EUCH ALLEN ...
Der helle Glanz des Weihnachtssterns
erstrahle Euch im Herzen,
in Euren Seelen spiegle sich
das warme Licht der Kerzen.
Lasset uns beim Feiern in der Nacht,
beim Singen und beim Schenken,
an alle, die nicht feiern können,
auch ein wenig denken
und dafür sorgen, daß auch sie zur Weihnacht
Glück verspüren.
Lasset uns deshalb die Herzen öffnen,
aber auch die Türen.
Den Reichtum sendet gerne aus,
die Armut holt herein,
dann wird die Weihnachtszeit für uns
erst wahrhaft fröhlich sein.
In herzlicher Verbundenheit
seid froh gegrüßt zur Weihnachtszeit.
Wir wollen eines uns nur schenken,
daß wir gerne aneinander denken.
Ein Wunsch noch: Baldiges Wiederlesen.
Erfüllt er sich, das wäre schön!!
FROHE WEIHNACHTEN wünscht Euch:
Chatty
24.12.2011, 13.45 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Weihnachten
Das Tännlein ...
Ein Tännlein aus dem Walde,
und sei es noch so klein,
mit seinen grünen Zweigen
soll unsre Freude sein!
Es stand in Schnee und Eise
in klarer Wintersluft;
Nun bringt's in unsre Stuben
den frischen Waldesduft.
Wir wollen schön es schmücken
mit Stern und Flittergold,
mit Äpfeln und mit Nüssen
und Lichtlein wunderhold.
Und sinkt die Weihnacht nieder,
dann gibt es lichten Schein,
das leuchtet Alt und Jungen
ins Herz hinein.
Albert Sergel (1876-1946)
23.12.2011, 17.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Das Herz ...

Ein Herz voller Liebe ist nie arm,
erkaltet nicht, ist immer warm.
Es nimmt nicht, denn ein Herz das liebt,
ist auch ein Herz das immer gibt!
Aber was passiert, wenn man immer nur gibt?
21.12.2011, 12.16 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Postkarten
Der Unentschlossene ...
Ein Mensch ist ernstlich zu beklagen,
der nie die Kraft hat, nein zu sagen,
obwohl er's weiß, bei sich ganz still:
Er will nicht, was man von ihm will!
Nur, daß er Aufschub noch erreicht,
sagt er, er wolle sehn, vielleicht ...
Gemahnt, nach zweifelsbittern Wochen,
daß er's doch halb und halb versprochen,
verspricht er's, statt es abzuschütteln,
aus lauter Feigheit zu zwei Dritteln,
um endlich, ausweglos gestellt,
als ein zur Unzeit tapfrer Held.
In Wut und Grobheit sich zu steigern
und das Versprochne zu verweigern.
Der Mensch gilt bald bei jedermann
als hinterlistiger Grobian -
und ist im Grund doch nur zu weich,
um nein zu sagen - aber gleich!
Eugen Roth
18.12.2011, 12.51 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Eugen Roth
Gedicht zur Weihnachtszeit ...
Wer gammelt so spät noch durch Sträucher und Tann?
Ich mag es nicht glauben, der Weihnachtsmann.
Sein Mantel ist rot und sein Bart nicht verschneit,
und für einen Schwatz hat er wohl eh keine Zeit.
Die Hände voll mit Tüten von Aldi und Netto,
und bestimmt hat der Alte auch noch andere Marken in petto.
Jetzt wird mir's auch klar und ich wundre mich nich,
das ich jedes Jahr von Aldi nen Schlafanzug krich.
Er schleppt sich kraftlos dahin durch Fichten und Tann
und es ist nicht mehr aus der Kindheit der Weihnachtsmann.
Denn der kam mit einen Schlitten und Rentier davor,
darauf einem Sack voll Spielzeug und Süßen und dazu sang ein Engelchor.
Der Weihnachtsmann aus der Kindheit war ein lustiger Mann,
doch der hier ist traurig man sieht es ihm an.
Er schleppt keinen Sack mehr mit kleinen Geschenken.
Nein, er hält duzende Plastetüten in seinen knorrigen Händen.
"He Alter", so sag ich ganz still vor mich hin,
"was ist nur aus Dir geworden, was ist des Weihnachtsfest Sinn?"
Da plötzlich dreht er sich zu mir um,
er macht einen Schritt auf mich zu und ich werde stumm.
Dann spricht er zu mir der alte Weihnachtsmann,
und es fällt ihm wohl schwer, man sieht es ihm an.
"Das Fest der Liebe ist es lange nicht mehr,
alle wollen viel Fressen und der Geschenke noch mehr.
Nur die teuersten Geschenke müssen es sein,
aber es gibt auch welche, für die kauf bei Aldi ich ein.
Die Menschen wurden undankbar, geldgeil und gierig
und sagt überhaupt einer Danke, dann klingt das schon schmierig.
Dabei gibt es anderswo viel Kummer und Leid.
Doch daran zu denken hat wohl keiner mehr Zeit.
Auch der Sinn des Christfest von einst ging verloren
wurde einst doch laut Bibel der Heiland geboren.
Doch besinnliche Weihnacht, das kannst Du heute vergessen,
erst Geschenke aufreissen dann kräftig fressen,
welch Kind singt heut noch ein Lied, wer kennt noch ein Gedicht
und nach dem Ursprung der Weihnacht frag ich lieber nicht.
Das heilige Fest wie wir einst es gedacht,
wurde lange schon durch Euch zum Konsumrauschfest gemacht.
Ich schleppe mich ab jedes Jahr mit den teuersten Geschenken
aber an den Ursprung der Weihnacht tut heut keiner mehr denken."
Und als seine Worte zu Ende er bringt,
eine Träne mehr über seine Wangen rinnt.
"Mach's besser, mein Freund" so ruft er mir noch zu,
dann verschwindet er zwischen den Bäumen im Nu.
Noch lange steh ich zwischen Fichten und Tann,
dann mehme ich meine Gedanken zusamm,
ich gehe nach Hause und für mich steht es fest
ich feiere dieses Jahr das alte Weihnachtsfest.
Wir werden zusammen sitzen unterm Tannenbaum
und ich erzähle meinen Kindern von einem Traum.
Von einem Traum eines alternden Mann
den dennoch jeder der will auch erfüllen kann.
Und wir werden der wahren Weihnacht gedenken
und uns nicht sinnlos mit Werten beschenken,
und singen die alten Lieder im Kerzenschein,
ja, und wer weiß, vielleicht kehrt der alte Weihnachtsmann dann bei uns ein.
Ich wünsche es mir und Euch allen von Herzen
eine frohe gesunde Weihnacht ohne Ärger und Schmerzen,
ohne viel Stress mit viel mehr besinnlicher Zeit,
die Ohren macht auf, die Herzen macht weit.
Ich hoffe es wird ein Fest der Liebe und Freude denn dann,
und das sage ich Euch schon heute, gibt es irgendwo zwischen Sträuchern und Tann,
einen alten, aber glücklichen Weihnachtsmann.
Anonymus
17.12.2011, 18.24 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Weihnachten
ADVENT ist ...
A - annehmen, auch den, der Dir nicht passt.
D - da sein füreinander.
V - vertrauen, dass alles gut wird.
E - entdecken, was wichtig ist,
und alles Unwichtige loslassen.
N - neu beginnen, auch wenn Du gestern
gescheitert bist.
T - tragen helfen denen, die Deine Hilfe brauchen.
16.12.2011, 08.56 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Weihnachten
Vom Schenken ...
Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei, was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so daß die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist, ohne List.
Sei eingedenk,
daß dein Geschenk
du selber bist.
Joachim Ringelnatz
15.12.2011, 17.06 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Joachim Ringelnatz
Wesensart ...
Ich schätze Menschen,
die verletzlich und verwundbar sind,
denn sie besitzen eine Seele und
können andere verstehen!
Ich achte Menschen,
die zu ihrer Meinung stehen
und sich selbst nicht verleugnen,
die aufstehen, wenn sie gefallen sind,
die IHR Leben wirklich leben.
Ich mag Menschen,
die nicht nur ihr Eigenes sehen,
die Dir die Hand reichen und dir sagen:
“Schön, dass es Dich gibt!” - Einfach so,
weil Du bist, wie Du bist und nicht,
weil sie Dich gerne hätten,
wie SIE es wollen.
Und diese Menschen haben
einen Platz in meinem Herzen.
15.12.2011, 11.43 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
L O G I S C H ...
12.12.2011, 12.32 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Feiner Unterschied ...
Wenn jemand meine Schritte abwartet,
meine Spuren liest, meinen Kurs studiert,
mit sicherem Abstand meiner Richtung folgt,
dann ist es ein Fremder.
Wenn jemand meine Pfade kreuzt,
große Reden über gemeinsame Wege führt,
Neugierde statt Interesse für meine Ziele zeigt,
dann ist er ein Bekannter.
Wenn jemand mit mir geht,
bei eisigem Wind selbst Ausschau hält,
gemeinsam mit mir einen Weg sucht,
dann ist er ein Freund.
Anonymus
11.12.2011, 17.55 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Lied im Advent ...
Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!
Matthias Claudius (1740-1815)
11.12.2011, 12.19 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Hell - Dunkel ...

Betrachte immer die helle Seite der Dinge!
Und wenn sie keine haben?
Dann reibe die dunkle, bis sie glänzt.
07.12.2011, 17.06 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Postkarten
Die Feder ...
Ein Federchen flog über Land;
Ein Nilpferd schlummerte im Sand.
Die Feder sprach: »Ich will es wecken«;
Sie liebte, andere zu necken.
Aufs Nilpferd setzte sich die Feder
Und streichelte sein dickes Leder.
Das Nilpferd öffnete den Rachen
Und mußte ungeheuer lachen.
Joachim Ringelnatz (1883-1934)
05.12.2011, 11.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Joachim Ringelnatz
Mein Geist ...
Wo du bist und wo ich sei, | <>
| Wilhelm Busch, (1832 - 1908) |
26.11.2011, 09.52 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Wilhelm Busch
Z O R N ...
|
Ada Christen, (1839 - 1901) |
23.11.2011, 15.15 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
N o v e m b e r ...
Kein Monat kann so maulen,
toben, graulen
und verdrießlich sein.
Wolken spinnen fein,
ewig trüb und grau
feuchten Himmelstau,
tränengleich hängen
an den Zweigen,
klopfen an die Scheiben
dicke Regentropfen.
Welke Blätter schlagen
letzte Kapriolen im Wind -
siehe mein Kind
auf dem Kalender,
der Monat heisst November,
trägt an Trauer schwer,
schenkt nur den toten
Seelen ein Lichtermeer.
Internetfundstück
18.11.2011, 10.36 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Spruch zum heutigen Tag ...
Kummer lässt sich allein tragen.
Für das Glück sind zwei Menschen erforderlich.
Elbert Hubbard 
16.11.2011, 13.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Aphorismen
T R Ä U M E ...
Einmal nahmst du mich mit in einen Traum, wir gingen zusammen am Strand entlang. Ich sah unsere beiden Fußspuren im Sand, sie waren dicht nebeneinander. Während wir gingen, sah ich alle Geschehnisse meines Lebens vor mir, die schönen und traurigen. Doch die ganze Zeit blieb deine Spur neben mir, du gingst mit mir. Als ich eine Zeit voll Trauer und Angst sah, war plötzlich nur noch eine Spur zu sehen. Ich fragte dich entstetzt: "Wo bist du gewesen, in der schlimmsten Zeit meines Lebens?" Du sahst mir in die Augen und sagtest "Dort, wo du nur eine Fußspur im Sand siehst, habe ich dich getragen!"
16.11.2011, 11.27 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
L i e b e ...
14.11.2011, 12.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:
Was zählt???
Internetfundstück
13.11.2011, 11.20 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
G E D U L D ...
11.11.2011, 17.40 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Lebensweisheit ...
Nur einmal bringt des Jahres lauf
uns Lenz und Lerchenlieder.
Nur einmal blüht die Rose auf
und dann verwelkt sie wieder.
Nur einmal gönnt uns das Geschick,
so jung zu sein auf Erden;
hast du versäumt den Augenblick,
jung wirst du nie mehr werden.
Drum lass von der gemachten Pein
um nie gefühlte Wunden!
Der Augenblick ist immer dein,
doch rasch entfliehn die Stunden.
Und wer als Greis im grauen haar
vom Schmerz noch nicht genesen,
der ist als jüngling auch fürwahr
nie jung und frisch gewesen.
Nur einmal blüht die Jugendzeit
und ist so bald entschwunden;
und wer nur lebt vergangnem Leid,
wird nimmermehr gesunden.
Verjüngt sich denn nicht auch Natur
stets neu im Frühlingsweben?
Sei jung und blühend einmal nur,
doch durch das ganze Leben!
09.11.2011, 16.25 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Z E I T E N ...
05.11.2011, 13.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Nur ein Tag ...
Jeder Tag in deinem Leben,
ist im Grunde ein Gedicht.
Drum genieße jede Stunde,
die auf Erden du hier bist.
Keiner weiß wie viele Tage,
dir dein Leben hält bereit.
Tu dir selber ein Gefallen
und vergeude nicht die Zeit.
Leb dein Leben stets nach vorne,
mach das Beste dir daraus.
Streit und Hader musst du weichen,
Ärger schmeiß dir aus dem Haus.
Schau nicht grimmig in den Morgen,
wenn ein neuer Tag erwacht.
Er ist nur ein Hauch vom Leben,
doch er ist für dich gemacht.
Jeder Tag in deinem Leben,
ist ein Abschied von der Welt.
Denke einmal nach darüber,
was ein Tag im Leben zählt.
Anonymus
03.11.2011, 17.41 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Lernen
Je mehr wir lernen, desto mehr wissen wir. |
| Anonymus |
31.10.2011, 18.04 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Modern ...
30.10.2011, 13.13 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ernst Ferstl
Das schönste im Leben ...


29.10.2011, 19.16 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Postkarten
Ewig ...
Schattenküsse, Schattenliebe, |
| Heinrich Heine, (1797 - 1856) |
26.10.2011, 17.51 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Heinrich Heine
Jahreszeiten ...
Der Frühling schleicht sich in das Leben,
es war doch Winter grade eben?
Schnell und schneller taut der See,
er schmilzt dahin, der letzte Schnee.
Die Blätter, Blumen und auch Ranken,
für Pfleg’ und Wasser sich bedanken.
Mit einer zarten Blütenpracht
und süßem Duft, mein Kind, gib’ Acht.
Der Sommer kommt auf viele Arten,
so zappelig, kann kaum noch warten.
Aufgeregt, mit so viel Fragen
zählt in Stunden, nicht in Tagen.
Den Silberstreif des Himmels zeigen,
das sanfte Spiel der leisen Geigen.
Gemeinsam nach den Grillen lauschen
und der Wälder warmes Rauschen.
Der Herbst lädt ein zu buntem Spiel,
mit Blättern, fallend, ohne Ziel.
Der Weinberg bringt den süßen Most,
doch Winter naht und kalter Frost.
Bedeckt und ruhig liegt der See
und überall fällt sanft, der Schnee.
Eingehüllt in weißes Schweigen
Tanzt der Flocken heller Reigen.
Vergangen ist das alte Jahr,
hinweg der Jahreszeiten Schar,
doch neu beginnt der Lauf der Zeit
und nächstes Jahr ist nicht mehr weit.
Anonymus
25.10.2011, 13.30 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Vergeben ...
Ich?? Dir??
Längst.
Ich tat's noch ehe ich es wußte.
Aber vergessen ... vergessen??
Ach! Wenn ich's könnte!!
Oft,
mitten im hellsten Sonnenschein,
wenn ich fröhlich bin und an nichts denke,
plötzlichgrau, hockt es vor mir!!
Da: Chrrr ...wie eine Kröte!
Und alles, alles, alles
scheint mir wieder schal.
Schal und trostlos.
Das ganze Leben!
Und ich bin traurig über dich
und mich und mich und dich ....
Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929)
23.10.2011, 11.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Vergessen ...
Wer geliebt kann nie vergessen, wer vergißt hat nie gelieb.t Wer geliebt und doch vergessen, hat vergessen wie man liebt. So kannst du auch mich vergessen, ja, vergessen kann auch ich. Kann vergessen dein Vergessen, dich vergessen kann ich nicht. |
Anonymus |
23.10.2011, 11.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Liebeslied ...



22.10.2011, 10.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Postkarten
Die Seele ...

20.10.2011, 18.13 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Im Bruch ...
Fest zugeschnürt der Hosengurt. Der Darm ist leer, der Magen knurrt. Auf morschem Rock glänzt Fleck bei Fleck. Darunter starrt das Hemd von Dreck. Aus Pfützen schlürft das Sohlenloch. Wer pumpt mir noch? Wer pumpt mir noch? Wer pumpt mir einen Taler noch? Kein Geld, kein Schnaps, kein Fraß, kein Weib. In mürben Knochen kracht der Leib. Die Nacht ist kalt. Es kratzt das Stroh. Die Laus marschiert, es hupft der Floh. Die Welt ist groß, der Himmel hoch. Wer pumpt mir noch? Wer pumpt mir noch? Wer pumpt mir einen Taler noch? Noch einen einzigen Taler nur: für einen Schnaps! Für eine Hur! Für eine Hur, für eine Braut! Das Leben ist versaut! versaut! Nur einen Taler! Helft mir doch! Wer pumpt mir noch? Wer pumpt mir noch? Wer pumpt mir einen Taler noch? |
| Erich Mühsam, (1878 - 1934) |
19.10.2011, 14.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
L i e b e ...
ΛUCH iN DΣR GRÖßTΣN LiΣBΣ
GEHT´S NiCHT UNABLÄSSiG
HARMONiSCH ZU DENN
⇓
WO SEHR ViEL
GEFÜHL iST DA BRECHEN
SCHON MΛL GΣFÜHLSSTÜRMΣ AUS !
13.10.2011, 13.20 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Postkarten
Mein Herz ...
Die Zeit vergeht, Dein Gesicht verblaßt, der Schmerz läßt nach, mein Herz verheilt. Wie es in mir steht? Hab Dich gehaßt, das macht es einfach und übereilt. Denn wie soll man hassen, was man liebt, nur um das Alleinsein, nicht dabei sein, besser zu ertragen. Ich kann nicht von Dir lassen, mich etwas zu Dir schiebt, nicht einsam, zweisam sein und tausend Fragen. Und ein Gefühl, noch immer Liebe, herrscht in mir vor und trotzt dem Schmerz. Im Gefühlsgewühl, trotz verbaler Hiebe, geht eins hervor, daß es Dir ist - mein Herz. |
| Klemens Winterer, (*1980) |
10.10.2011, 16.22 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:
Liebesglut ...
Sie liebt mich nicht. Nun brennt mein Herz
ganz lichterloh vor Liebesschmerz,
vor Liebesschmerz gar lichterloh
als wie gedörrtes Haferstroh.
Und von dem Feuer steigt der Rauch
mir unaufhaltsam in das Aug',
daß ich vor Schmerz und vor Verdruß
viel tausend Tränen weinen muß.
Ah Gott! Nicht lang ertrag ich's mehr! –
Reicht mir doch Feuerkübel her!
Die füll ich bald mit Tränen an,
daß ich das Feuer löschen kann.
Seitdem du mich so stolz verschmäht,
härmt ich mich ab von früh bis spät,
sodaß mein Herz bei Nacht und Tag
als wie auf heißen Kohlen lag.
Und war es dir nicht heiß genug,
das Herz, das ich im Busen trug,
so nimm es denn zu dieser Frist,
wenn dir's gebacken lieber ist!
Wilhelm Busch, (1832 - 1908)
01.10.2011, 17.44 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Wilhelm Busch
Hoffnung ...
27.09.2011, 18.26 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gesammeltes
Doppelleben ...

27.09.2011, 18.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Postkarten
Liebesbrief ...
26.09.2011, 16.18 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Postkarten
Freundschaft ...
Wenn Du irgendwann am
liebsten weinen würdest ...
dann rufe nach mir,
ich verspreche Dir nicht,
dass ich Dich zum Lachen bringen kann,
aber ich kann mit Dir weinen.
Wenn Du irgendwann am
liebsten davonlaufen würdest ...
hab keine Angst und rufe nach mir
ich verspreche Dir nicht, Dich aufzuhalten,
aber ich kann mit Dir fortlaufen!
Wenn Du irgendwann niemandem
zuhören willst ...
dann rufe nach mir,
ich verspreche Dir, da zu sein
und ich verspreche, ganz leise zu sein.
Aber wenn Du eines Tages rufst
und Du erhältst keine Antwort,
dann komm schnell, um nach mir zu sehen ...
Vielleicht brauche ich Dich!
Anonymus
25.09.2011, 18.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesammeltes
A r t ...
| Ein Held ohne Herz, eine Jungfer ohne Scherz, ein Freier ohne Liebe, ein Jahrmarkt ohne Diebe, ein Speicher ohne Mäuse, ein alter Pelz ohne Läuse, ein alter Bock ohne Bart: die alle sind verkehrter Art Anonymus |
22.09.2011, 15.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gesammeltes
E i g e n t l i c h ...
22.09.2011, 15.34 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Postkarten
Ehebrief ...
Nun zeigt ein Brief, daß ich zu lange
nicht sonderlich zu dir gewesen bin.
Ich nahm das Gute als Gewohnheit hin.
Und ich vergaß, was ich verlange.
Verzeih mir - Ich weiß, daß fromme
Gedanken rauh gebettet werden müssen.
Ich danke jetzt - Wenn ich nach Hause komme,
will ich dich so wie vor zehn Jahren küssen.
Joachim Ringelnatz, (1883 - 1934)
21.09.2011, 15.26 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Joachim Ringelnatz
Wahrlich ...
Ich gehe zu denen,
die mich liebten - und warte auf die,
die mich lieben!!

15.09.2011, 16.42 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Trauer
Im G A R T E N ...
Die hohen Himbeerwände trennten dich und mich, doch im Laubwerk unsre Hände fanden von selber sich. Die Hecke konnt' es nicht wehren wie hoch sie immer stund: Ich reichte dir die Beeren, und du reichtest mir deinen Mund. Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang, wie gerne wollt' ich warten, warten stundenlang. |
| Theodor Fontane, (1819 - 1898) |
12.09.2011, 12.32 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Theodor Fontane
M E R K E ...
Das Leben ist schön.
Der Tod ist friedvoll.
Scherereien bereitet nur der Übergang.
09.09.2011, 18.40 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Aphorismen
Hilfe beim Beruferaten ...
Es stimmt den Bäcker desolat,
falls er was versemmelt hat,
auch wirkt der Hirte oft belämmert,
und selbst der Steinmetz leicht behämmert.
Wenn ein Streicher was vergeigt,
der Dirigent stets Wirkung zeigt
und kann der Anwalt mal nicht klagen,
schlägt ihm dies spürbar auf den Magen.
Hat der Lotse sich verschifft,
merkt man deutlich, wie´s ihn trifft,
und dass ein Brett für ihn unsäglich
stimmt den Schreinermeister kläglich
Auch reagiert der Schlüsseldienst verdrossen,
wirkt die Braut beim Kuss verschlossen.
So erkennt bei Missgeschick
der Kenner auf den ersten Blick
auch bei sensiblen Emotionen
den Unterschied der Professionen!
www.worthupferl-verlag.de
08.09.2011, 17.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustige Gedichte
Im T R A N ...
Es rollt der Mops im Gurkenglase,
die Stäbchen durch den Leib gesteckt.
Im Wasser tollt der Nordseehase,
wo sonst so mancher Fisch verreckt.
Viel besser geht's der Ölsardine,
läuft häufig doch ein Tanker aus.
Fürwahr, in mancher Fresskantine
macht Frikadellen man daraus.
Schon nagt am Unterwasserkabel
mit Sicherheit der Kabeljau.
Vor lauter Umweltsündenbabel
wird nicht nur die Forelle blau.
Im Wrack tobt wütend die Moräne,
und Strom erzeugt der Zitteraal.
Den Menschen plagt im Kopf Migräne,
doch rücksichtslos jagt er den Wal.
Ist auch die Leber längst vergiftet,
man trachtet ihm nach Speck und Tran.
So wird das arme Viech geliftet
und endet dumpf im Fischerkahn.
Den Thunfisch metzelt der Japaner,
vernichtet gar den Freund Delphin.
Kaum ernst genommen wird der Mahner.
Noch steht ja nicht der Schlusstermin.
Vertilgt wird alles, was sich regte,
gegrillt, gekocht, geröstet, pur
und was sich lebensfroh bewegte.
Oh Schöpfer, schütze die Natur !!
Anonymus
06.09.2011, 16.38 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lustige Gedichte
Aus anderer Sicht ...

03.09.2011, 17.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Postkarten
Ich halte ihr die Augen zu ...
Ich halte ihr die Augen zu und küß sie auf den Mund; Nun läßt sie mich nicht mehr in Ruh, sie fragt mich um den Grund. Von Abend spät bis morgens früh, sie fragt zu jeder Stund: Was hältst du mir die Augen zu, wenn du mir küßt den Mund? Ich sag ihr nicht, weshalb ich's tu, weiß selber nicht den Grund – Ich halte ihr die Augen zu und küß ihr auf den Mund. |
| Heinrich Heine, (1797 - 1856) |
02.09.2011, 15.05 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Heinrich Heine
